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Geologie von Mallorca

Wie auch alle anderen Balearischen Inseln gehört Mallorca geologisch zu dem Andalusischen Faltengebirge, das sich zwischen Granada und Murcia auf dem spanischen Festland befindet. Entstanden sind sie in der erdgeschichtlich letzten Gebirgsbildungsphase im Erdmittelalter (vor ca. 251 Millionen Jahren bis ca. 65,5 Millionen Jahren) durch Sedimentablagerungen im Meer. Dadurch ist das Gestein heute sehr reich an Kalk und Fossilien. Neben dem mesozoischem Kalkstein gibt es, besonders in der Gegend um die Serra de Tramuntana und Serres de Llevant, viel Dolomit. Eisenhaltige Tonerde verleiht dem Boden in der Mitte Mallorcas die typische rote Färbung.

Der Teil der Erdkruste, der heute Spanien darstellt, war gegen Ende des Paläoziokums, vor mehr als 300 Millionen Jahren, an der Kollision der Urkontinente beteiligt. Die Urkontinente Europa, Laurentia, was heute Nordamerika ist und Gondwana, was heute unter anderem Afrika ist, kollidierten und formten den Superkontinent Pangaea. Quer über diesen Superkontinent faltete sich ein riesiges Gebirge auf. Im Perm und in der Trias lagerten sich Erosionsprodukte ab, die heute als roter Sand- und Tonstein besonders in dem Gebirgszug Serre de Tramuntana zu finden sind. Im Jura, vor etwa 180 Millionen Jahren, lagerte sich mesozoisches Kalkstein in einem flachen Meer ab, das heute sowohl in dem Gebirgszug Serra de Tramuntana wie auch in den Serres de Llevant zu finden ist. Die gesamte Oberfläche der Insel Mallorca und auch einige tiefere Schichten bestehen heute zu 90 % aus Kalkstein.

Der Superkontinent Pangaea zerbrach und die einzelnen Teile drifteten erst auseinander, bevor sich Afrika und Europa wieder aufeinander zu bewegten. Als diese beiden Kontinente im Tertiär, von etwa 20 Millionen Jahre, zusammenstießen, wurde die Erdkruste, die heute Mallorca darstellt, wieder zusammengeschoben und verringerte ihre Ausdehnung somit etwa um die Hälfte. Im späteren Tertiär senkten sich Teile der zentralen Ebene der Insel ab, wodurch die heutige Gliederung mit dem Gebirgszug Serra de Tramuntana im Nordwesten, Serres de Llevant im Südosten und der Zentralebene, entstand.

Die Gesteine der Trias, des Juras und der Kreide in der Zentralebene werden von den Ablagerungen des Tertiärs überlagert, da sich zu der damaligen Zeit der Meeresspiegel wesentlich höher befand, so daß die Zentralebene vollständig unter dem Meer befand.

Riesige Schuttmengen wurden im Quartär durch starke Regenfälle aus dem Gebirgszug in die Ebene gespült, wodurch sich Schluchten vertieften.

Kohlendioxid, das sich im Wasser des Regens und des Bodens befand, führte zur Verkarstung der Hügel- und Gebirgsregionen, da es große Mengen des Kalks auflöste. Durch die Verkarstung entstanden beispielsweise Höhlen im Gebirgszug Serres de Llevant, fruchtbare Einsturzsenken in der Serra de Tramuntana und lokal beschränkte Karrenlandschaften.

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